Kreuz 10

Kreuz10

Unterdrückung - Innere Konflikte - Burnout
"Genug ist genug - Ich kann nicht mehr"
Aufruf zur Umkehr und zur geistigen Weiterentwicklung

Wenn dein Verstand festgefahren ist, kannst du auf deinen Körper hören.

Ein Brief.

Liebes Du

Ich bin dein Körper. Ich schreibe dir weil ich dir dringend etwas mitteilen möchte. Ich weiss, du hast nicht viel Zeit zum Lesen, du musst wohl gerade wieder los. Doch, bitte, nimm dir ein paar Augenblicke und setz dich hin zu mir.

Ich fühle mich einfach nicht mehr gut mit dir. Es geht alles zu schnell für mich. Weisst du, ich brauche etwas Zeit um Umarmungen zu spüren, oder die gute Pizza zu essen und den süffigen Chianti zu trinken. Ich mache so gerne bei all dem mit. Und überhaupt, ich liebe es in deinem Leben zu sein.

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Karo Königin

EggeD

Als Person:
Eine Frau von seelischer Grösse und Intelligenz.
Eigenschaften:
Wohlgesinnt. Feier von Leben und Liebe. Von grossem Segen durchflutet.

Die Weise Frau der Guten Erde

«Es ist noch nicht allzu lange her, da hatten die Menschen noch Musse und Zeit um mitten am Tage inne zu halten, um den Vögeln zu lauschen, um den Bäumen und den Tieren im Wald einen freundlichen Blick zu verschenken, um mit grossen Zügen die würzige Luft einzuatmen. Sie pflegten zu singen und zu tanzen, mitten im Tag, in Freud und Leid.

Damals lebte eine Weise Frau in einem kleinen Haus am Waldrand. Die Weise Frau der Guten Erde wurde sie genannt.

„Guten Morgen, neuer Tag“, pflegte sie beim Erwachen zu sagen. An diesem warmen Sommermorgen stülpte sie sich ihr langes, hellgelbes Kleid über. Von leichtem Garn war es gewoben. Schmeichelnd nur schon beim Anblick. Eben war die Nachtigall verstummt, schon konnte man das melodiöse Pfeifen der Amsel vernehmen.

Das feuchte Gras kitzelte sie zwischen den Zehen. Von solcher Heiterkeit beseelt glich jeder ihrer Schritte einem Tanz. Überall um sie herum war Schönheit und Vollkommenheit. Sie sah den Fuchs, der am Waldrand einer Maus auflauerte, sie sah die unzähligen Perlen von Tautropfen an den Grashalmen, sie sah die umgefallene Tanne unweit von ihr.

Bedächtig schritt sie auf dem Waldweg dem Dorf zu. Man hatte sie gerufen um den Menschen dort in einer schweren Zeit beizustehen. Ein 9-jähriger Junge war in den Fluss gefallen und ertrunken. Seine ältere Schwester hatte ihr vor zwei Tagen die traurige Botschaft überbracht. Sie kannte den Jungen nur all zu gut. Wie oft hatte sie ihn bei seinen Klimmzügen und anderen Spässen am Fluss schon beobachtet.

Die Weise Frau, die alles über den Lauf der Dinge im Leben von Tieren und Pflanzen lernte, liess den Bewohnern des Dorfes ausrichten, dass sie sie in zwei Tagen für eine Feier für den Knaben besuchen werde.

Sie wusste, dass Ruhe nach dem Sturm zurückkehren kann wenn man eben diesem Lauf der Dinge Zeit lässt, wenn mit Bedacht gehandelt wird.

Jetzt, nach zwei Tagen, wo alle wieder etwas leichter durchatmeten und ihren Herzschlag wieder zu spüren wagten, war also der Tag, an dem sie mit den Menschen im Dorf zusammenkommen würde um gemeinsam vom Knaben Abschied zu nehmen.

„Guten Morgen“, sagte sie zu den Menschen, die sich in der Waldlichtung nahe des Baches um den weissen Sarg des Knaben eingefunden hatten. Die Kinder sassen auf dem Boden und die Erwachsenen auf den mitgebrachten Stühlen und Bänken.

Alle Mädchen trugen Blumenkränze aus Margeriten auf dem Kopf und die Buben Halsbänder aus Nelken. Kinderspielzeug und Plüschtiere baumelten am Sarg. Mit bunten Bändern waren sie daran festgemacht. Sie sollten den toten Knaben auf der Reise ins Jenseits begleiten. Sein kleiner Bruder legte seinen Teddy in den Arm seines liebsten Freundes. Ein kleiner roter Ball lag in der offenen linken Hand des toten Buben.

Die Weise Frau setzte sich mit in den grossen Kreis der Dorfbewohner. Ein süsslicher Duft von Lindenblüten schlich sich heimlich in so manch schmerzendes Herz. Sie sangen Lieblingslieder des Knaben. Sie erzählten Geschichten aus seinem abenteuerlichen Leben. Sie weinten und lachten; und sie tanzten um den offenen Kindersarg. Später assen sie Karottenkuchen — wie an seinen Geburtstagen.

Dann wurde es still. Als der Mond am Nachthimmel stand, kam die Zeit, den Sarg zu schliessen und ihn ins vorbereitete Grab zu senken. Die Kinder legten ihre Blumenkränze darauf. „Adieu, mein liebes Kind, adieu, mein lieber Freund, adieu, mein lieber Bruder.“

Dies ist noch gar nicht lange her, da hatten die Menschen noch Musse und Zeit um mitten am Tage inne zu halten, um den Vögeln zu lauschen, um den Bäumen und den Tieren im Wald einen freundlichen Blick zu verschenken, um mit grossen Zügen die würzige Luft einzuatmen.

Die Weise Frau der Guten Erde erinnert uns daran, unseren Körper mit seiner wunderbaren Sinnlichkeit in den täglichen Verrichtungen zu feiern.

KoeniginKaroDieWeiseFrauDerGutenErdeWeb

The Wise Woman of the Good Earth (Die Weise Frau der Guten Erde)

Pik Ass

SchaufelAss

Bewusstheit / Schöpferkraft / reines, klares Verstehen.
Meditation. Zentriertheit.
Kreative Quelle von Intelligenz.

Eine Geschichte über eine kostbare Erfahrung während meines Lebens in den Staaten.

„Es ist vier Uhr morgens in der Wüste von Arizona, 1500 m über dem Meeresspiegel. Ich verlasse das Haus für meinen täglichen Morgenspaziergang um den Chimney Rock. Die kühle Sommerbrise streichelt mir das Gesicht, die Arme und die Beine. Schon jetzt durchtränkt mich ein Gefühl der Zufriedenheit und Freude. Die Nacht ist ohne Mond. Über mir die Milchstraße! Millionen von Sterne. Meine Milchstraße! Jeden Morgen ein Kronleuchter von atemberaubender Schönheit.

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Pik 7

Schaufel7 1

Vorsicht mit Tricks und Schummeln!
Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel.
Den kleinen Dingen Aufmerksamkeit schenken.
Ehrlich zu sich selbst sein.

TricksDCloudWeb

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Herz 8

Herz8

Innere Erfüllung wartet auf dich.
Sinnlichkeit in jedem Moment geniessen.
"Geh weiter! Ein höheres Glück ruft!"

Eigentlich hatte sie mich angeschrien. Meine Freundin Louise wusste um meine Gewohnheiten vom Grübeln, vom Hinterfragen. Wir waren mitten im Wald. Wir hatten uns getroffen, weil ich wieder einmal an allem zweifelte und dachte, ich sei in eine weitere Sackgasse geraten, und diesmal aber wirklich!

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