Kreuz Königin

Kreuz koeniginn web

Person:
Die Mutter der fragenden Person.
Die Karte steht für die facettenreichen Rollen, die von einer Mutter erwartet werden.

Qualitäten:
Kluge Kommunikation.
Emotionale Intelligenz.
Sinnliche Wahrnehmung mit gleichzeitigem scharfem Verstand.
Sie kennt die Schattenseiten vom Muttersein nur all zu gut:
Schuldgefühle, Angst, Überforderung, Selbstzweifel.
Sie lernt, Gefühle klar zu äussern, ohne zu verletzen
und nutzt ihre Emotionen als Inspirationsquelle
um zu wachsen.

Veenos Mandala zur Kreuz Königin

Kaleidoscopic
(Kaleidoskopisch)

KoeniginKreuzKaleidoskopisch web

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In all dieser Komplexität existiert eine einfühlsame Frau!
Sie besser zu verstehen wird dir helfen die Beurteilungsschraube gegenüber ihr zu lösen, da jede Mutter, in der schieren Unmöglichkeit der Aufgabe, sich aufrichtig wünscht die Beste zu sein.

Kalis Geschenk an die Mütter

Es war eine dunkle Nacht. In vielen Häusern lagen Kinder friedlich im Schlaf, während ihre Mütter wach lagen. Sorgen, Erschöpfung, Selbstzweifel und der Druck, allem gerecht werden zu müssen, lasteten schwer auf ihren Herzen.

Da trat Kali aus der Dunkelheit hervor. Ihre Augen glühten wie Feuer, ihr Haar wirbelte wie ein Sturm. Die Frauen erschraken.

Doch eine weise Alte sprach: „Fürchtet euch nicht. Kali kämpft nicht gegen die Menschen, sondern gegen alles, was Frauen klein hält – gegen Schuld, Scham und die Vorstellung, perfekt sein zu müssen.“

Mit einem mächtigen Schrei vertrieb Kali die dunklen Gedanken aus den Herzen der Mütter. Sie erinnerte die Frauen daran, dass Muttersein eine nie endende Herausforderung ist und dass auch sie selbst Schutz und Fürsorge verdienen.

Unter ihnen war Anaya. Sie liebte ihre Kinder von Herzen, doch sie war müde. Sie stellte ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten an und glaubte, stets stark sein zu müssen.

Kali trat zu ihr und sagte: „Schau mir ins Gesicht.“

Als Anaya in die Augen der Göttin blickte, erkannte sie ihre eigenen Gefühle: Wut, Angst, Erschöpfung, Traurigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.

„Diese Gefühle machen dich nicht zu einer schlechten Mutter“, sagte Kali. „Sie machen dich menschlich.“

Dann erklangen Trommeln.

„Tanz!“, forderte Kali.

Zögernd begann Anaya sich zu bewegen. Sie stampfte mit den Füßen auf den Boden, schüttelte die Anspannung aus ihrem Körper, lachte, weinte und ließ alles los, was sie so lange zurückgehalten hatte. Sie tanzte nicht als perfekte Frau, sondern als Frau mit Freude und Schmerz.

Kali rief ihr zu: „Du darfst Grenzen setzen. Du darfst müde sein. Du darfst wütend sein. Du darfst so sein wie du dich gerade fühlst.“

Während sie tanzte, begann die Dunkelheit dem Tag zu weichen.

Beim ersten Licht des Morgens sprach Kali zu Anaya: „Muttersein bedeutet nicht, perfekt zu sein. Es bedeutet, immer wieder zu lieben, den eigenen Zweifeln zu begegnen und weiterzugehen.“

Dann verschwand die Göttin.

Doch von diesem Tag an spürte Anaya Kalis Kraft in jedem Herzschlag, in jeder Umarmung, in jedem mutigen Nein und in jedem freudigen Ja zum Leben.

Veröffentlicht in Kreuz, Tarotkarte.

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